Hundefutter für erwachsene Hunde

Hundefutter für erwachsene Hunde

Die Auswahl an unterschiedlichen Hundefutter Produkten im Handel ist groß. Da ist es kein Wunder, wenn Hundebesitzer oft etwas verunsichert sind. Schließlich ist die richtige Fütterung wesentlich für die Gesundheit der Tiere. Es muss sie mit allem versorgen, was sie für ein glückliches Leben benötigen. Wie kannst du dich also im Dschungel der Hundefutterangebote zurechtfinden? Was tut deinem Hund gut und was solltest du besser meiden?

In diesem Artikel erfährst du, was ein gutes Hundefutter für erwachsene Hunde ist. Ich erkläre dir den Unterschied zwischen Nass-, Trocken- und BARF-Futter und die Inhaltsstoffe einer gesunden Hundeernährung. Außerdem verrate ich dir, was du bei der Auswahl beachten solltest und woran du ungesunde Produkte erkennst.

Nass, trocken oder BARF?

Grundsätzlich lassen sich Alleinfuttermittel für Hunde in drei Kategorien unterteilen: Nassfutter, Trockenfutter und „biologisches artgerechtes Rohfutter“, abgekürzt BARF.

Dabei ist Trockenfutter für viele Hundebesitzer die bequemste Lösung. Es riecht nicht, ist lange haltbar und kann problemlos längere Zeit im Napf liegengelassen werden. Allerdings ist Trockenfutter ungesund. Seine dem Hundemagen zu trockene Konsistenz macht es schwer verdaulich. Zudem muss der Hund unnatürlich viel trinken, da er nicht die artgerechte Flüssigkeitsmenge über die Nahrung aufnimmt. Außerdem bleibt es an den Zähnen kleben und bildet dort einen Nährboden für Bakterien. Mit Trockenfutter gefütterte Hunde leiden daher häufig an Verdauungsproblemen und entwickeln mit der Zeit Nierenschäden und Parodontose. Wenn du trotzdem gezwungen bist, Trockenfutter zu füttern, musst du daher gut auf die Wasserversorgung und Zahnhygiene deines Lieblings achten.

Die BARF Ernährung klingt dagegen auf den ersten Blick besonders natürlich. Der Hund bekommt rohes Fleisch, das ausreichend Feuchtigkeit enthält. Auch das entspricht aber nicht exakt seiner Nahrung in freier Wildbahn. Dort würde er nämlich über den Darminhalt seiner Beutetiere auch etwas pflanzliches Material aufnehmen. Du musst der BARF Kost also geeignete Quellen für Kohlenhydrate und Vitamine hinzufügen. Sie ist für den Hundebesitzer also sehr umständlich. Du musst stets frische Zutaten beschaffen und zubereiten. Es besteht das Risiko, dass das rohe Fleisch verdirbt und gefährliche Krankheitskeime hineingeraten.

Die beste Lösung ist daher zumeist ein hochwertiges Nassfutter. Es enthält bereits richtig zubereitetes Fleisch und pflanzliches Material. Sein Wasseranteil ist oft sogar höher der von BARF-Futter. Im Idealfall ist es in er Zusammensetzung genau auf den Bedarf eines erwachsenen Hundes abgestimmt und einfach zu verdauen. Einziger Nachteil ist, dass es einen unangenehmen Geruch verbreitet, wenn es zu lange herumsteht. Du musst also darauf achten, dass dein Hund es immer sofort und ganz auffrisst. Eine Möglichkeit, eine angebrochene Packung luftdicht zu verschließen, ist daher ratsam.

Was sollte Hundefutter für erwachsene Hunde enthalten?

Den Hauptteil der Hundenahrung sollte Fleisch mit mindestens 90 % des Gesamtinhaltes ausmachen. Achte dabei darauf, dass es qualitativ hochwertig ist. Minderwertige Schlachtabfälle versorgen deinen Liebling nicht mit allem was er braucht. Wenn du dazu keine Angaben auf der Verpackung findest, kannst davon ausgehen, dass die Fleischqualität schlecht ist. Solche Produkte solltest du meiden.

Kohlenhydrate werden dem Hundefutter meistens in der Form von Getreide hinzugesetzt. Hier solltest du sehr genau hinsehen, denn diese sind für den Hundemagen meist sehr schwer zu verdauen. Außerdem können sie in zu großer Menge oder bei schlechter Maulhygiene zur Bildung von Karies beitragen. Auch bei Soja solltest du aber vorsichtig sein. Es löst häufig allergische Reaktionen bei Hunden aus. Die für sie am besten geeigneten Kohlenhydratquellen sind Reis und Kartoffeln. Beide sind leicht verdaulich und lösen keine Magenbeschwerden aus.

Zur Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen, muss das Futter zudem Obst oder Gemüse und etwa einen Teelöffel Öl pro Futterportion enthalten. Achte auch hier auf die Zusammensetzung. Manche Gemüse sind für deinen Liebling deutlich besser verdaulich als andere.

Produkte, die Zucker enthalten, solltest du auf keinen Fall kaufen. Sie sind ungesund, schlecht für die Zähne und fördern die Entwicklung von Übergewicht. Zudem ist die Geschmacksrichtung süß für Hunde uninteressant. Ihre Geschmackrezeptoren reagieren vor allem auf Fleisch. Auch chemische Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel solltest du aber meiden, wenn du ein wirklich gesundes Hundefutter für erwachsene Hunde suchst.