Getreidefreies Hundefutter

Getreidefreies Hundefutter – die Vor- und Nachteile

In der heutigen Zeit wird besonders in Foren für Hundehalter getreidefreies Hundefutter angepriesen. Zudem fällt auch im Handel auf, dass Hundefutter ohne Getreide immer mehr zu kaufen gibt.
Im Folgenden wird darauf eingegangen, ob es wirklich so wichtig und gesund für die Vierbeiner ist, auf Getreide in der Ernährung zu verzichten.

Getreide – Was ist das?

Getreidesorten können zum Beispiel Weizen, Dinkel, Mais, Hirse oder Roggen sein. Hierbei handelt es ich um eine erweis- und stärkehaltige pflanzliche Quelle. Das bedeutet also, dass es Protein enthält und somit auch ein guter Energielieferant ist.

Vor- und Nachteile

Vorteile

Bei der Angabe der Inhaltsstoffe findet jeder Hundebesitzer auch die Angabe der Getreidesorte. Eine Verarbeitung erfolgt hier als Flocken oder Mehl.

Hierbei sollte beachtet werden, dass Getreide im Normalfall nicht ungesund für Hunde ist. Der Grund liegt hier an den beinhaltenden Nährstoffen (zum Beispiel, Eiweiß, Fett und Vitamine). Das Thema der getreidehaltigen Ernährung bei Hunden ist ein Streitthema. Auf jeden Fall ist sicher, dass sich die Vierbeiner vom Fleischfresser zum Allesfresser entwickelt haben. Dies kam durch den Prozess der Haustierwerdung (Entwicklung vom Wolf zum Hund), der viele Jahrhunderte angedauert hat.

Sogar die Wölfe waren in der Lage Pflanzen verdauen zu können, da es auch zum Teil der Mageninhalt ihrer Beute gewesen ist. Auf jeden Fall ist es daher wichtig, dass die Tiere ausgewogen gefüttert werden. Nur eine fleischhaltige Ernährung ist einseitig und gibt dem Tier nicht alle benötigten Rohstoffe, die auch pflanzlichen Ursprungs (z.B. Gemüse oder Getreide) sind.

Nachteile

Die Fütterung von getreidehaltigem Hundefutter kann aber auch Nachteile haben. Besonders Hunde, die eine Glutenintoleranz haben, können negativ auf das Gluten reagieren, was in einigen Getreidesorten enthalten ist.

Gerade Weizen, Dinkel und Roggen sind nur einige Beispiele von Getreidesorten mit Gluten. Mais, Reis und Hirse sind dagegen ohne Gluten. Daher wird es hier keine Probleme geben in Bezug darauf, ob das Tier das Futter verträgt. Daher bekommen Fellnasen mit Magenproblemen oft Reis mit Huhn tierärztlich empfohlen. Ein weiterer Nachteil von Getreide ist, dass noch andere Allergien auftreten können. Durch diese kann als Folge Haut- und Fellveränderungen entstehen.

Andere Reaktionen sind Magen- und Darmbeschwerden, die durch bestimmte Allergien oder auch die Glutenintoleranz auftreten können. Daher müssen Hundebesitzer besonders auf solche Symptome achten, um gegebenenfalls einfach nur das Futter ändern zu können. Tierisch-verliebt.de berichtet hier ebenso wann auf Getreide verzichtet werden sollte.

Es ist auch möglich, dass eine Fellnase viele Jahre das gleiche Futter erhalten hat, ohne dass es spezielle Reaktionen hab und dann plötzlich mit allergischen Reaktionen reagiert. Hierbei ist es wichtig zuerst einen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Nur so können andere Krankheiten sicher ausgeschlossen werden.

Gründe zum Füttern von getreidefreiem Futter

Aufgrund einer möglichen Glutenintoleranz oder bestimmter Allergien, wäre es sicherer getreidefreies Futter den Tieren zu geben. Es gibt auch eine so genannte Ausschlussdiät, in der mit Futter ohne Getreide bei der Ernährung des Tieres begonnen wird. Nach und nach sollen dann andere Bestandteile hinzukommen. Bei Veränderungen im Kot kann der Arzt erkennen, welcher Inhaltsstoff im Futter dem Hund nicht guttut.

Hundefutter ohne Getreide gesünder als mit Getreide

Das Füttern der Fellnase ohne Getreide bedeutet nicht gleich, dass die Ernährung gesünder ist als mit Getreide. Es ist nur sicher, dass empfindliche Hunde weniger Probleme bekommen und das Futter besser vertragen. Jeder sollte wissen, dass nicht alles was für den Menschen gesund ist, auch für den Hund gilt. Bei allem, was dem Haustier gegeben wird, ist es wichtig, dass auf die Inhalte geachtet wird. Nur so kann auch auf genug und die richtigen Inhaltsstoffe geachtet werden. Bei der Ernährung ist das so genannte Barfen sehr beliebt. Hier ist es wichtig, vorher mit dem Tierarzt gesprochen zu haben. Barfen heißt eine Ernährung nur mit Fleisch und dies kann oft zu einseitiger Ernährung dadurch auch Mangelerscheinungen führen. Das kann mit vorheriger Absprache des Tierarztes verhindert werden.

Zusammenhang mit dem Alter des Hundes

Es gibt keinen Zusammenhang mit dem Alter des Hundes, ob er Getreide verträgt oder nicht. Im Normalfall ist das von Hund zu Hund unterschiedlich, ob er schon als Welpe eine Getreideunverträglichkeit hat, oder dies erst später entwickelt. Es ist möglich, dass die Tiere schon von Anfang an getreidefrei gefüttert werden. Dies ist aber kein muss. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Ernährung ausgewogen sein muss.

Fazit

Es ist unmissverständlich gerade sehr beliebt, dass die Hundehalter ihre Tiere getreidefrei ernähren. Auch gibt es einen Grund für diesen Trend.

Aber es ist auch klar, dass es nicht unbedingt ungesund für das Tier ist, wenn es Getreide im Speiseplan hat. Der Grund liegt hier an den wichtigen Inhaltsstoffen (wie Vitamine und Eiweiße), die ein guter Energielieferant sind. So schlecht wie der Ruf ist Futter mit Getreide also nicht. Das Einzige worauf zu achten ist, dass nicht zu viel im Futter ist. Es kann auch sein, dass es als Füllmittel genutzt wird. Auch gibt es Hunde mit einer Glutenintoleranz oder Allergie, bei denen auf glutenhaltiges Getreide im Futter verzichtet werden sollte. Eine Ausnahme bilden hier Reis, Mais und Hirse, welche gut vertragen werden können.

Hundefutter für Welpen

Hundefutter für Welpen

Das erste Hundefutter für Welpen ist eine wichtige Entscheidung. Es legt den Grundstein für die gesunde Entwicklung des Hundes. Nur wenn es ihm alles bietet, hat der Welpe den besten Start in ein gesundes Leben. Daher fällt die Wahl oft schwer. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte, die mit allen möglichen Inhaltsstoffen und Vorzügen werben. Was aber braucht der junge Hund wirklich?

In diesem Artikel verrate ich dir, wie du deinen Welpen schonend und naturnah ernährst. Du erfährst, woran du Futter erkennst, das ihm gut tut und welche Inhaltsstoffe du meiden solltest. Denn manche Zutaten in minderwertigen Futterprodukten sind sogar schädlich für deinen Liebling.

Welpenfutter oder Alleinfutter für alle Altersstufen?

Welpen wachsen rasch und müssen dabei viel Knochensubstanz, Muskeln und andere Gewebe aufbauen. Damit das optimal gelingt, brauchen sie neben einer guten Versorgung mit Proteinen und Kohlenhydraten viele Vitamine und Mineralstoffe. Eigene Welpenfutter gehen darauf ein und bieten eine genau für diese Lebensphase zusammengestellte Mischung.

Allerdings belastet jede Futterumstellung den Organismus eines Hundes sehr. Seine Verdauung ist von Natur aus auf eine immer gleiche Nahrungszusammensetzung eingestellt. Bekommt er plötzlich anderes Futter, passt sie sich nur schwer an. In der Umstellungsphase leidet der Hund unter Symptomen wie Durchfall, Verstopfung und Magenschmerzen. Er kann die Nahrung nicht optimal verwerten und ist allgemein geschwächt. Gerade einem jungen Hund tut das gar nicht gut.

Wählst du ein Welpenfutter für ihn, musst du ihn aber nicht nur einmal umstellen. Du musst auch später, sobald sein Wachstum nachlässt, zu einem Futter für erwachsene Hunde wechseln. Dann macht er wieder eine belastende Umstellung durch. Meistens ist es daher gesünder, den Welpen gleich an ein hochverdauliches und naturnahes Nassfutter für Hunde aller Altersstufen zu gewöhnen. Das entspricht der natürlichen Nahrung, die ihm seine Eltern in freier Wildbahn abgeben würden. Die nötigen zusätzlichen Vitamine und Mineralien kannst du ihm in der Form von Flocken ins Futter mischen. Wird er dann größer und wächst nicht mehr, kannst du die Flockenmenge ganz allmählich reduzieren. So passt du seine Verdauung schonend an die Veränderung an.

Welche Eigenschaften sollte ein gutes Hundefutter für Welpen haben?

Welpen benötigen ein der natürlichen Nahrung entsprechendes leicht verdauliches Futter. Das bedeutet zumeist Nassfutter, da Trockenfutter schon durch seine Konsistenz schwer zu verdauen ist.

Achte darauf, dass mindestens 90 % des Hundefutters aus hochwertigem Fleisch bestehen. Es sollten keine Schlachtabfälle und nicht mehr als 10 % pflanzliches Material enthalten sein. Die meisten Getreidesorten und Zucker haben ohnehin nichts in Welpenfutter verloren. Sie sind schwer verdaulich und schädigen die Zähne deines Lieblings. Als die für Hunde am besten verdaubaren Stärkelieferanten gelten Kartoffeln und Reis.

Geeignete Gemüse, Obst und Öl tun dem Welpen in kleinen Mengen ebenfalls gut. Sie versorgen ihn mit Vitaminen und essentiellen Fetten. Chemische Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker sollte ein gutes Hundefutter aber nicht enthalten.

Was wenn der Welpe bereits Welpenfutter gewöhnt ist?

Üblicherweise erfolgt die erste Futterumstellung schon bevor du deinen Welpen nachhause holen kannst. Das ermöglicht den allmählichen Wechsel von der Muttermilch auf feste Nahrung. Was aber solltest du nun tun, wenn du ihn eigentlich mit einem anderen Futter füttern wolltest?

Am besten fütterst du in den ersten Tagen dasselbe Welpenfutter, das er beim Züchter erhalten hat, weiter. Die Trennung von Mutter und Geschwistern und die Eingewöhnung in die neue Wohnung bedeuten bereits genug Stress für ihn. Auch das schlägt sich bei jungen Hunden leicht auf den Magen. Warte also, bis er sich bei dir zuhause fühlt und die neue Umgebung nicht mehr ständig Überraschungen bietet.

Dann stellst du das Futter am besten langsam um, indem du neues und altes Futter mischst. Nimm zunächst nur maximal ein Drittel der Portion von der neuen Sorte. Passe das Verhältnis nach und nach in kleinen Schritten an, bis du nur noch das neue Futter fütterst. Beobachte deinen neuen Freund dabei genau. Zeigt er Anzeichen von Verdauungsbeschwerden, bleibst du am besten eine Weile beim aktuellen Mischverhältnis. Wenn sich seine Verdauung erholt hat, kannst du die Umstellung in langsamerem Tempo fortsetzen.

Hundefutter für kranke Hunde

Hundefutter für kranke Hunde

Viele Futterhersteller bieten auch spezielle Hundefutter für kranke Hunde an. Sie sollen den Hund schonend ernähren oder ihm helfen, rascher gesund zu werden oder nach einer Krankheit wieder zu Kräften zu kommen. Doch wann braucht ein Hund tatsächlich eine Spezialdiät? Wie findest du heraus, welches Hundefutter in Lebensmittelqualität das richtige für ihn ist, und wann solltest du mit einem Fütterungsproblem zum Tierarzt gehen?

In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit Futter für kranke Hunde. Du bekommst einen Überblick darüber, wann Spezialfutter angewandt werden. Außerdem erfährst du, wann du es selbst wählen und wann den Tierarzt fragen solltest.

Spezialfutter bei Verdauungsbeschwerden

Verdauungsprobleme treten bei Hunden sehr häufig auf. Meist liegt es daran, dass sie etwas Ungeeignetes gefressen haben. Für diese Fälle gibt es viele Rezepte für magenschonende Sonderkost, die du deinem Liebling vorübergehend verfüttern kannst. Sie sind meist sehr einfach zuzubereiten. Auch die Zutaten sind oft schon im Haus oder leicht im Supermarkt zu beschaffen. Achte bei der Auswahl aber darauf, welches Problem dein Hund genau hat. Nicht jede Schonkost eignet sich optimal für jede Situation. Manche Rezepte entlasten lediglich den Magen. Andere regen den Darm an, beruhigen ihn oder fördern die Widerherstellung einer aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora.

Allerdings ist keines dieser Rezepte für eine dauerhafte Fütterung gedacht. Sie sollen den Magen und Darm deines Lieblings lediglich für kurze Zeit entlasten, bis er sich von einer Verstimmung erholt hat. Je nach Inhaltsstoffen kann das Futter wenige Tage bis maximal zwei Wochen eingesetzt werden. Zeigt dein Hund auch danach noch Krankheitssymptome, solltest du ihn zum Tierarzt bringen. Vermutlich liegt mehr als nur eine Magenverstimmung vor.

Treten die Verdauungsprobleme immer wieder auf, könnte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder ernste Krankheit vorliegen. Auch das ist ein Fall für den Tierarzt. Es kann aber auch am Futter liegen. Ist es von schlechter Qualität, kann ein Umstieg auf hochverdauliches normales Futter helfen. Eine Spezialdiät ist dann nicht erforderlich.

Schonkost bei akuter Krankheit und nach Operationen

Auch während einer Krankheit oder in der Erholungsphase nach einer Operation oder Behandlung mit starken Medikamenten ist manchmal Schonkost gefragt. In dieser Zeit ist der ganze Hund geschwächt. Oft hat er dann nicht genügen Energie, schwer verdauliche Nahrung zu verarbeiten. Viele Medikamente schädigen zudem die Darmflora und machen einen vorsichtigen Wiederaufbau erforderlich.

In diesen Fällen wird die Schonkost normalerweise vom behandelnden Tierarzt verschrieben oder empfohlen. Du kannst ihn aber auch selbst danach fragen, wenn sie dir sinnvoll erscheint oder dein Hund im Verlauf der Krankheit Verdauungsprobleme entwickelt. Bei der Auswahl und Anwendung hältst du dich dann am besten genau an seine Anweisungen.

Spezialfutter zur dauerhaften Anwendung

Bei chronischen Krankheiten kann es sein, dass bestimmte Futteranteile das Leiden verschlimmern. Eventuell darf auch ein notwendiges Medikament nicht mit ihnen kombiniert werden oder Magen und Darm werden durch es oder die Krankheit ständig belastet. Nach einer schweren Operation kann die Funktionsfähigkeit des Verdauungssystems dauerhaft verringert sein, zum Beispiel wenn die Gallenblase entfernt werden musste.

Außerdem kommen auch bei Hunden Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten vor. In diesen Fällen schadet ein für andere Hunde guter oder gar notwendiger Bestandteil des Futters dem Tier. Das macht ein Spezialfutter erforderlich, das frei von diesem Stoff ist.

Solche Spezialdiäten müssen sehr genau auf die jeweilige Situation abgestimmt sein. Meistens sind Ersatzzutaten erforderlich, um sicher zu stellen, dass der Hund trotz Verzicht auf bestimmte Bestandteile ausgewogen ernährt wird. Ein dauerhaft gefüttertes Spezialfutter muss ihn mit allen Vitaminen und Spurenelementen versorgen, die sein Körper langfristig benötigt.

Daher sollte ein solches Hundefutter für kranke Hunde immer nur in Absprache mit dem Tierarzt ausgewählt werden. Meistens gibt es für die Krankheit oder Allergie eigens entwickelte Produkte, die du kaufen kannst. Sie sind zwar oft teuer, du kannst dich aber darauf verlassen, dass ihre Zusammensetzung genau geprüft und im Labor getestet wurde. Seltener verschreibt der Tierarzt eine Spezialkost, die du selbst zubereiten musst. Halte dich dann genau an seine Anweisungen und experimentiere nicht herum. Der Tierarzt weiß am besten, wie du deinen kranken Liebling am besten versorgen kannst.

Hundefutter für alte Hunde

Hundefutter für alte Hunde

Im Alter werden Hunde genau wie Menschen weniger aktiv. Sie benötigen mehr Ruhe und auch ihre Verdauung wird langsamer. Viele Hersteller bieten daher eigene Hundefutter für alte Hunde an. Sie sollen einem verringerten Kalorienbedarf durch die geringere Aktivität gerecht werden. Doch wie sinnvoll ist die Futterumstellung im Alter? Wann sollte sie erfolgen und was ist bei der Wahl eines Seniorenfutters zu beachten? Die Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel.

Ist Spezialfutter für alte Hunde sinnvoll?

Alte Hunde sind weniger aktiv, als ihre jüngeren Artgenossen. Daher verbrauchen sie auch weniger Kalorien. Allerdings nimmt oft auch die Funktionsfähigkeit von Magen und Darm ab. Das bedeutet, dass sie ihr Futter schlechter verwerten und weniger Nährstoffe aufnehmen. Ein gutes Senioren Hundefutter sollte beiden Bedürfnissen entgegenkommen.

Leider handelt es sich bei vielen im Handel angebotenen Produkten allerdings um Trockenfutter. Das löst bereits bei jungen Hunden häufig Verdauungsbeschwerden aus, da seine Konsistenz es sehr schwer zu verdauen macht. Im Alter verlangsamt sich die Verdauung von Hunden zusätzlich. Die Gefahr von Verstopfung durch schwerverdauliches Futter steigt deutlich. Dazu kommt, dass auch die Zähne von alten Hunden oft nicht mehr in optimalem Zustand sind. Ein Umstieg ist also nur dann sinnvoll, wenn er auf ein hochverdauliches Nassfutter erfolgt.

Auch die Futterumstellung selbst stellt aber eine hohe Belastung für die Verdauung eines alten Hundes dar. Der Hundekörper ist an relativ eintönige Nahrung mit immer gleicher Nährstoffzusammensetzung angepasst. Ändert sie sich plötzlich, geraten Magen und Darm aus dem Gleichgewicht und der Hund reagiert mit Verdauungsbeschwerden, die gerade für ein altes Tier eine starke Gesundheitsbelastung darstellen.

Welche Alternativen gibt es?

In freier Wildbahn gibt es kein Sonderfutter für alte Tiere. Sie fressen dieselbe Beute, wie ihre jüngeren Rudelgenossen. Die Hundeverdauung ist durch die Evolution an diese Nahrung angepasst. Daher ist sie auch im Alter noch leicht zu verdauen und löst nur selten Beschwerden aus.

Hat der Hund bereits in jungen Jahren hochverdauliche naturnahe Kost erhalten, ist es daher besser, beim gewohnten Futter zu bleiben. Lediglich die Futtermenge und die Anzahl der Fütterungen müssen dann an die sich ändernden Bedürfnisse des Tieres angepasst werden.

Für Hunde, die bisher weniger leicht altersbedingter Schwächung und Verlangsamung der Verdauung kommt. Das neue Futter sollte ein hochverdauliches Nassfutter sein. Das kann ein spezielles Seniorenfutter oder ein hochwertiges Allgemeinfutter sein.

Der Zeitpunkt für die Futterumstellung

Ab wann ein Hund als Senior zu betrachten ist, ist individuell sehr verschieden. Als Faustregel gilt, dass man bei großen Hunden ab etwa 7, mittelgroßen etwa 8 und kleinen etwa 10 Jahren mit ersten Alterserscheinungen rechnen muss. Einzelne Tiere können aber auch schon früher oder erst später altern.

Damit die Futterumstellung möglichst schonend erfolgt, solltest du sie durchführen, bevor sich altersbedingte Verdauungsprobleme zeigen. Achte daher genau auf die ersten Anzeichen der Alterung. Typisch sind:

  • Häufigere und längere Schlaf- und Ruhephasen
  • Graue Haare an der Schnauze
  • Verringerte Bewegungsintensität (zum Beispiel selteneres oder weniger hohes Springen beim Spiel)

Bedenke, dass die Veränderungen meist schleichend erfolgen und sieh genau hin, wenn sich dein Hund dem Seniorenalter nähert.

Hochwertiges Hundefutter für alte Hunde erkennen

Die wichtigsten Auswahlkriterien für hochverdauliches Hundefutter sind:

  • Nassfutter
  • Fleisch- oder Fischanteil von mindestens 90 %
  • Kein Getreideanteil
  • Kein Zuckerzusatz
  • Keine chemischen Zusätze

Achte auch auf eine möglichst klare Angabe der Inhaltsstoffe. Unklare oder fehlende Informationen dienen oft dazu, minderwertige Qualität des Futters zu verstecken. Das Fleisch sollte gerade bei alten Hunden möglichst hochwertiges Muskelfleisch sein. Schlachtabfälle sind deutlich schwerer zu verdauen und enthalten weniger wertvolle Nährstoffe.

Als Lieferanten für Kohlenhydrate sind Reis und Kartoffeln besonders gut geeignet. Zudem sollte das Futter etwas Obst oder Gemüse und hochwertiges Öl enthalten. Diese Zutaten versorgen den alten Hund mit wichtigen Vitamine und Fettsäuren. Insbesondere Omega-3 Fettsäuren sind für alte Hunde wertvoll. Sie helfen bei der Vorbeugung und Linderung von Gelenksbeschwerden und unterstützen die eventuell nachlassende Gehirntätigkeit.

Hundefutter für erwachsene Hunde

Hundefutter für erwachsene Hunde

Die Auswahl an unterschiedlichen Hundefutter Produkten im Handel ist groß. Da ist es kein Wunder, wenn Hundebesitzer oft etwas verunsichert sind. Schließlich ist die richtige Fütterung wesentlich für die Gesundheit der Tiere. Es muss sie mit allem versorgen, was sie für ein glückliches Leben benötigen. Wie kannst du dich also im Dschungel der Hundefutterangebote zurechtfinden? Was tut deinem Hund gut und was solltest du besser meiden?

In diesem Artikel erfährst du, was ein gutes Hundefutter für erwachsene Hunde ist. Ich erkläre dir den Unterschied zwischen Nass-, Trocken- und BARF-Futter und die Inhaltsstoffe einer gesunden Hundeernährung. Außerdem verrate ich dir, was du bei der Auswahl beachten solltest und woran du ungesunde Produkte erkennst.

Nass, trocken oder BARF?

Grundsätzlich lassen sich Alleinfuttermittel für Hunde in drei Kategorien unterteilen: Nassfutter, Trockenfutter und „biologisches artgerechtes Rohfutter“, abgekürzt BARF.

Dabei ist Trockenfutter für viele Hundebesitzer die bequemste Lösung. Es riecht nicht, ist lange haltbar und kann problemlos längere Zeit im Napf liegengelassen werden. Allerdings ist Trockenfutter ungesund. Seine dem Hundemagen zu trockene Konsistenz macht es schwer verdaulich. Zudem muss der Hund unnatürlich viel trinken, da er nicht die artgerechte Flüssigkeitsmenge über die Nahrung aufnimmt. Außerdem bleibt es an den Zähnen kleben und bildet dort einen Nährboden für Bakterien. Mit Trockenfutter gefütterte Hunde leiden daher häufig an Verdauungsproblemen und entwickeln mit der Zeit Nierenschäden und Parodontose. Wenn du trotzdem gezwungen bist, Trockenfutter zu füttern, musst du daher gut auf die Wasserversorgung und Zahnhygiene deines Lieblings achten.

Die BARF Ernährung klingt dagegen auf den ersten Blick besonders natürlich. Der Hund bekommt rohes Fleisch, das ausreichend Feuchtigkeit enthält. Auch das entspricht aber nicht exakt seiner Nahrung in freier Wildbahn. Dort würde er nämlich über den Darminhalt seiner Beutetiere auch etwas pflanzliches Material aufnehmen. Du musst der BARF Kost also geeignete Quellen für Kohlenhydrate und Vitamine hinzufügen. Sie ist für den Hundebesitzer also sehr umständlich. Du musst stets frische Zutaten beschaffen und zubereiten. Es besteht das Risiko, dass das rohe Fleisch verdirbt und gefährliche Krankheitskeime hineingeraten.

Die beste Lösung ist daher zumeist ein hochwertiges Nassfutter. Es enthält bereits richtig zubereitetes Fleisch und pflanzliches Material. Sein Wasseranteil ist oft sogar höher der von BARF-Futter. Im Idealfall ist es in er Zusammensetzung genau auf den Bedarf eines erwachsenen Hundes abgestimmt und einfach zu verdauen. Einziger Nachteil ist, dass es einen unangenehmen Geruch verbreitet, wenn es zu lange herumsteht. Du musst also darauf achten, dass dein Hund es immer sofort und ganz auffrisst. Eine Möglichkeit, eine angebrochene Packung luftdicht zu verschließen, ist daher ratsam.

Was sollte Hundefutter für erwachsene Hunde enthalten?

Den Hauptteil der Hundenahrung sollte Fleisch mit mindestens 90 % des Gesamtinhaltes ausmachen. Achte dabei darauf, dass es qualitativ hochwertig ist. Minderwertige Schlachtabfälle versorgen deinen Liebling nicht mit allem was er braucht. Wenn du dazu keine Angaben auf der Verpackung findest, kannst davon ausgehen, dass die Fleischqualität schlecht ist. Solche Produkte solltest du meiden.

Kohlenhydrate werden dem Hundefutter meistens in der Form von Getreide hinzugesetzt. Hier solltest du sehr genau hinsehen, denn diese sind für den Hundemagen meist sehr schwer zu verdauen. Außerdem können sie in zu großer Menge oder bei schlechter Maulhygiene zur Bildung von Karies beitragen. Auch bei Soja solltest du aber vorsichtig sein. Es löst häufig allergische Reaktionen bei Hunden aus. Die für sie am besten geeigneten Kohlenhydratquellen sind Reis und Kartoffeln. Beide sind leicht verdaulich und lösen keine Magenbeschwerden aus.

Zur Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen, muss das Futter zudem Obst oder Gemüse und etwa einen Teelöffel Öl pro Futterportion enthalten. Achte auch hier auf die Zusammensetzung. Manche Gemüse sind für deinen Liebling deutlich besser verdaulich als andere.

Produkte, die Zucker enthalten, solltest du auf keinen Fall kaufen. Sie sind ungesund, schlecht für die Zähne und fördern die Entwicklung von Übergewicht. Zudem ist die Geschmacksrichtung süß für Hunde uninteressant. Ihre Geschmackrezeptoren reagieren vor allem auf Fleisch. Auch chemische Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel solltest du aber meiden, wenn du ein wirklich gesundes Hundefutter für erwachsene Hunde suchst.